Südafrika/Namibia | Desertbound

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— Nach einem wunderbaren Wochenende in Kapstadt, hieß es montags Abschied nehmen. Abschied von tollen Freunden und Gastgebern, von einer grandiosen Stadt, von langen Stränden und nicht zuletzt von der grünen Natur. Umso mehr man sich Namibia nähert, umso karger wird die Landschaft. Karger, aber deswegen noch lange nicht weniger schön.

Unser erster Stop erfolgte ein Stück nördlich von den Cederberg Mountains, die für ihre tollen Tageswanderungen und Klettergebiete bekannt sind. Aufgrund unseres strengen Zeitplans und der Hitze, mussten wir darauf verzichten und genossen so den Tag in unserem wunderschönen Ferienhaus auf der Alpha Excelsior Guest Farm. Die Mietpreise dort sind mit 200 Rand (aktuell ca. 15 EUR) pro Person und Nacht wirklich unschlagbar günstig. Es gibt einen Pool, einen kleinen Stausee, eine Slackline und nette Hunde, die abendlichen Spaziergängen gegenüber nicht abgeneigt sind – ganz zu schweigen von den herzlichen Besitzern. Hätte ich noch etwas mehr Zeit gehabt, ich wäre länger geblieben.

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Da in den nächsten Tagen noch weitere afrikanische Abenteuer auf uns warteten und wir schonen einen Tag später die Grenze nach Namibia passieren wollten, war die Weiterreise am nächsten Morgen natürlich unvermeidlich. Da die nächste Unterkunft sehr weit ab vom Schuss lag – was in der Gegend überhaupt nicht ungewöhnlich ist – waren heute unsere Off Road-Fähigkeiten gefragt. Und ich kann Euch sagen: es macht so viel Spaß ein Auto im Schneckentempo über die Piste zu jagen. Ihr findet das widerspricht sich? Nö, denn selbst Schritttempo fühlt sich bei dem Untergrund ziemlich rasant an.

Und einen großen Vorteil hat das Tempo ja auch: man nimmt seine Umgebung ganz anders wahr (zumindst, wenn man nicht als Fahrer fungiert) und sieht Dinge, die sonst eher verborgen bleiben. Ich habe bei dieser Fahrt defintiv meinen Spaß an dieser Art des Fahrens entdeckt und habe mich geradezu darum gerissen, bei weiteren solcher Strecken ans Steuer zu dürfen.

Das heutige Etappenziel war das Agama Tented Camp im Namaqualand. Ein Besuch dieser Region lohnt sich vorallem wegen unzähliger Wildblumen im Frühling. Weil wir mitten im Hochsommer dort waren, haben wir diese leider verpasst. Umso gelegener kam der kühle Pool.

Außerhalb des Restaurants gibt es im Camp übrigens keinen Strom. Nach dem Essen kann man es sich an der Feuerstelle gemütlich machen und den Sternenhimmel beobachten – da gibt es einiges zu sehen – und wenn man zurück ins Zelt kommt, leuchtet schon das Petroleumlämpchen. Sich unter diesen Umständen nachts ins halboffene Badezimmer zu begeben kostet Überwindung. Der eigentliche Grund im Bett zu bleiben und sich nicht von der Stelle zu rühren, war aber der starke Wind, der die Wände regelrecht zum Beben brachte. So eine stürmische Nacht bringt natürlich auch kalte Luft mit sich und die Decken hätten in diesem Moment noch dicker sein können, als sie ohnehin schon waren.

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Schon am nächsten Morgen führte uns unser Weg nach Namibia. Das erste Mal in meinem Leben bin ich auf dem Landweg mit dem ganzen Schnickschnack wie Passkontrolle in ein Land eingereist. Frühere Reisen innerhalb Europas nehme ich da mal raus, weil das ja was ganz was anderes ist.

Die Einreise nach Namibia war so entsprechend aufregend für mich, aber eigentlich doch ganz easy. Ausreise aus Südafrika mit kurzem Blick in den Kofferraum (Nummern der Schalter beachten, dann kann eigentlich nichts schief gehen – und wundert Euch nicht, wenn Ihr nicht beachtet werdet, wenn Ihr ganz offensichtlich am falschen Schalter steht. Das ist eben so!), Einreise nach Namibia (auch hier wenig Euphorie vonseiten der Behörden). obligatorisches Bild mit dem Welcome in Namibia-Schild (spätestens hier wisst Ihr, dass Gott Euch beschützt…) und zack stehst Du mitten in der Wüste. Klar, die sich verändernde Landschaft bereitet Dich schon darauf auf, aber wie anders dann plötzlich alles ist, war doch ziemlich überraschend.

Und es ging noch weiter – die Fahrt durch den Ai-Ais-Nationalpark war geprägt vom Nichts, genau wie Spektakularität der folgenden Unterkunft. Einzig und allein erwähneswert ist die Tatsache, dass wir hier die erste Nacht im Dachzelt unseres Geländewagens verbracht hatten und die Lage zum Fish River Canyon. Dieser weltweit zweitgrößte Canyon war nämlich der eigentliche Grund für den Abstecher in die Ecke. Und die lange Fahrt lohnt sich wirklich.

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Nachdem dort vor einigen Jahren ein schlecht ausgerüsteter Wanderer umgekommen war, sind Tageswanderungen und Alleingänge im Canyon inzwischen untersagt. Wer den Canyon also nicht nur von außen betrachten möchte, muss sich gleich mehrere Tage für eine geführte Wanderung Zeit nehmen.

Weil der Fish River Canyon weit weg von jeglicher Zivilisation, die den Namen auch verdient hat liegt, ist eine ziemlich lange Etappe im Auto notwendig um zum nächsten Ort zu kommen. Wir saßen an diesem Tag ca. 8h im Auto um bis ins Sossusvlei zu kommen.

In der Little Sossus Lodge hatten wir uns für zwei Nächte auf dem Campingsplatz eingebucht und waren dort komplett allein. Jeder Camper bekommt dort eine eigene Hütte mit eigenem Badezimmer und nachts haben wir uns das Areal mit Springböken und Gazellen geteilt und aus der Entferung konnten wir tagsüber sogar eine Giraffe erblicken.

Auf der anderen Straßenseite befinden sich Chalets und auch das Restaurant, wo ich abend sogar ein veganes Hauptgericht bekommen konnte – mit der Vor- und Nachspeise hat es leider nicht ganz funktioniert, aber ich musste immerhin nicht verhungern.

Und der Sonnenuntergang, den wir auf unserem einsamen Lagerplatz bewundern durften, hat sowieso alles wieder wett gemacht.

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Wer das Sossusvlei richtig erleben möchte, kommt nicht drum herum, morgens in aller Herrgottsfrühe sein Bett zu verlassen. Den wer sich den Sonnenaufgang in den Dünen nicht anschaut, hat wirklich das Wichtigste verpasst. So schön unsere Unterkunft auch war und so gut es uns dort gefallen hat, aber wir waren einfach viel zu weit weg. Die besten Chancen hat man wirklich, wenn man eine der beiden Unterkünfte im Park wählt. Nur so hat man die Chance schon vor Sonnenuntergang in den Dünen zu sein und den Aufgang hautnah mitzuerleben. Man sollte nicht vergessen, dass die Düne 45 nochmal 45 km vom Parkeingang entfernt ist (daher de Name) und ihr diese Strecke nicht wie gewohnt in 30 Minuten zurücklegt. Da diese die am einfachsten zu besteigende Düne im Park ist, ist sie entsprechend beliebt für dieses Spektakel. Ihr könnt Euch also vorstellen, wie früh Ihr wach sein müsst.

Wer außerhalb des Parks nächtigt, darf erst zum Sonnenaufgang hinein und hat die besten Chancen damit schon verpasst. Wir haben uns ein regelrechtes Wettrennen mit der immer höher steigenden Sonne geliefert haben und konnten eigentlich garnicht gewinnen.

Das Licht war dennoch wunderbar um die Landschaft zu genießen und ein paar schöne Fotos zu schießen.

Was Ihr unbedingt beachten solltet:
– Egal wie heiß es in der Wüste wird, wenn die Sonne erstmal am Himmel steht, in der Nacht ist es empfindlich kalt. Ihr seht, was ich an dem Morgen an hatte? Ihr werdet es nicht glauben, aber ich habe immernoch gefroren. Trotzdem solltet Ihr nicht vergessen, die Sonnencreme griffbereit zu haben. Wenn die Sonne erstmal da ist, dann so richtig.
– Wer schon mal einen Strandspaziergang gemacht hat, weiß wie anstrengend es sein kann, sich im Sand fortzubewegen. Bergauf ist dieses Vorhaben direkt noch schwieriger. Ich habe nach der Hälfte aufgegeben und mich wie ein trotziges Kind in den Sand gesetzt. Selbst die Wanderung auf den Tafelberg war angenehmer.
– Sand und Kameras sind keine guten Freunde. Sorgt dafür, dass Eurer Objektiv ordentlich geschützt ist. Ihr wärt nicht die ersten, die den Rest der Reise ohne funktionierende Kamera verbringen.

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Nach der Düne solltet Ihr unbedingt ins Deadvlei fahren. Das ist dieser weiße Fleck mitten im Sand, den ihr auf dem oberen Bild sehen könnt. Um zum Parkplatz zu kommen, müsst Ihr erst ein kleines Off Road-Abenteuer im Wüstensand hinter Euch bringen – was für ein Spaß! Zögert nicht und gebt Gummi um nicht stecken zu bleiben. Für das letzte Stück, das Ihr zu Fuß gehen müsst, nimmt besser Eure Schuhe mit. Während der Hinweg barfuß im kühlen Sand problemlos möglich war, ist war der Sand schon sehr viel heißer, als es zurück zum Auto ging. Wie gesagt, wenn die Sonne dann da ist, dann so richtig.

Wer dann noch nicht genug hat, kann sich noch den Sesriem Canyon anschauen. Ich persönlich fand ihn nicht besonders sehenswert und zu heiß war es sowieso. Ich wollte nur noch an den Pool.

Die nächste Etappe war nicht weniger anstrengend, als die Etappe zuvor. So schön die Landschaften und Tiere unterwegs auch sind, in der Zivilisation – in unserem Fall die Hauptstadt Windhoek – anzukommen, tat einfach gut.

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Während der normale Namibiaurlauber eher wenig Zeit in Windhoek verbringt, waren wir gleich zweimal dort. Der Grund hierfür war, dass Marcus früher dort gelebt hat und wir deswegen viele Freunde und Bekannte besucht hatten.

Dennoch haben wir nicht sehr viel von der Stadt gesehen. Um ehrlich zu sein, gibt es nun auch nicht soo viel zu erleben und für lange Spaziergänge durch die Straßen, war es schlichtweg zu heiß. Unser Aufenthalt beschränkte sich daher tagsüber auf Entspannung am Pool und das ein oder andere Bier am Abend. Wer es den Locals gleichtun will, sollte hierfür nach Joes (eigentlich Joes Beerhouse und ja, hier heißt das nach Joes und nicht zu Joes) gehen.

Ich kann aber ehrlich gesagt auch alle, die Windhoek schnell wieder verlassen, sehr gut verstehen. Ohne den Besuch von Freunden hätten wir ganz sicher auch nicht so viel Zeit dort verbracht. Für namibische Verhältnisse ist Swakopmund ja auch direkt um die Ecke. Also warum nicht einfach ans Meer fahren? Die Locals reißen die 350 km pro Strecke gut und gerne auch mal für ein Wochenendtrip an die Küste runter, um die Zeit im eigenen Ferienhäuschen zu verbringen.

Wer sich ein wenig mit der Geschichte Namibias auseinandergesetzt hat, wird sich auch nicht über den europäischen Einfluss und die deutschen Straßennamen wundern. Die Uhren ticken dennoch eher im afrikanischen Tempo und das ist auch gut so.

Eines unserer Highlights – naja wie man es nimmt – war unser erster Fallschirmsprung. Eigentlich hatten wir beide schon länger davon geträumt, es aber nie in die Tat umgesetzt. Nicht zuletzt, weil Marcus an Höhenangst leidet. Weil ich es aber nun endlich austesten wollte, habe ich Marcus überredet, mitzumachen. Am Morgen davor konnte man mit uns beiden wirklich überhaupt nichts anfangen. Wir waren so aufgeregt und sind ziemlich planlos durch die Gegend gefahren. Als es dann endlich soweit war, hatte man uns vergessen und wir standen wortwörtlich da, wie bestellt und nicht abgeholt. Nach ein paar Telefonaten ging es dann aber doch irgendwann los. Eine kurze Einweisung, Anprobe von Outfit und Equipment und schon standen wir vor diesem kleinen Flugzeug ohne Tür, das uns nach oben bringen sollte. Die Knie zitterten und ein entspannter Gesichtsausdruck sieht auch sicherlich anders aus.

Der erste, der das Flugzeug verlassen sollte – mit Tandempartner versteht sich – war Marcus. Mein Tandempartner murmelte ein aufbauend gemeintes off they go, zog mir meine Brille auf und schon begann der freie Fall. Ich glaube ich habe alles falsch gemacht, was man nur falsch machen konnte: Meine Körperspannung ging gegen Null, sodass ich wie ein nasser Sack in den Seilen hing und auch die beherzten Versuche meines Partners haben es nicht geschafft, meine Beine in die richtige Position zu bringen. Ganz zu schweigen von der Landung, bei der ich einfach auf den Knien landete und ganz und garnicht so, wie man es mir gezeigt hatte. Zwischen diesen beiden Momenten lagen Minuten voller Übelkeit und ich bin froh, dass ich den Inhalt meines Magens zwischen Öffnen des Schirms und der misslungenen Landung bei mir behalten konnte. Welch Glück, dass dieses Desaster auch noch filmisch festgehalten wurde. Sowohl der Crew, als auch vielen Freunden in Deutschland, konnte ich mit dem Video zu einigen Lachern verhelfen. Wenn Ihr also bereit seid, viel Geld in einen Partyspaß zu investieren, kann ich Euch nur empfehlen, ebenfalls ein solches Video von Euch drehen zu lassen!
Auf Beweisfotos verzichte ich an dieser Stelle ganz bewusst.

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Glücklicherweise warteten im Anschluss noch einige glückliche Tage auf uns, sodass dieser Sprung nicht die abschließenden Erinnerungen für diesen Urlaub darstellten. Und so überlagerte ich die schlimmen Erfahrungen am nächsten Tag direkt mit der teuersten Nacht meines Lebens. Trotz der fehlenden Infrastruktur und der damit geringen Auswahl an Hotels, wollte ich mir Twyfelfontein nicht entgehen lassen. Also bissen wir für diese eine Nacht in den sauren Apfel und haben richtig viel Geld hingelegt um ihm wunderschönen Mowani Mountain Camp zu übernachten. Das haben wir natürlich ordentlich genossen – alles andere wäre ja auch wirklich pure Verschwendung gewesen.

Abends darf man hier keinenfalls den Sonnenuntergang verpassen. Wie es sich für ein Hotel dieser Preisklasse gehört, kann man sich hierfür einen Cocktail oder ein paar Häppchen gönnen. Als ich nochmal erwähnt hatte, dass ich vegan bin, habe ich ein eigenes Schälchen mit Nüssen und getrockneten Früchten bekommen.

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Der eigentliche Grund um nach Twfelfontein zu fahren ist aber nicht das Schwelgen in Luxus, sondern die Felsmalereien, die man hier  im Rahmen einer informativen Führung bestaunen kann. Auf dem Weg dorthin lohnt sich außerdem ein Abstecher zu den Organ Pipes.

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Von der Terrasse unsere Bungalows, oder wahlweise auch vom Bett aus, konnte man in der Ferne Tiere beobachten. Und wer es, wie ich, richtig macht, kann diese sogar im Bungalow erleben. Hierfür einfach Essensreste in der Tasche lassen und diese aufs Bett stellen. Schneller als Ihr gucken könnt, habt Ihr so eine ganze Armee an Ameisen auf der reinweißen Bettwäsche.

Ansonsten lohnt sich aber vorallem der Besuch des Etosha-Nationalparks für die Beobachtung von Tieren. Weil es letztes Jahr im Dezember ungewöhnlich viel geregnet hatte, gab es für die Tiere eher weniger Anlass zu den Wasserlöchern zu kommen, an denen man sie normalerweise beobachten kann. Elefanten konnten wir daher leider keine sehen. Dafür war die Schönheit und Menge der anderen Tierarten mindestens genauso atemberaubend.

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Ihr wundert Euch bestimmt, dass ich noch fast nichts zu dem Thema Veganismus erwähnt habe. Dies liegt schlicht und ergreifend daran, dass es nicht wirklich erwähnenswert ist. Den meistens Menschen ist die Bedeutung einfach nicht bekannt. Namibia ist eine Nation voller Fleischesser – wenn man sich die Landschaften und den unfruchtbaren Boden anschaut, ist das auch nicht weiter verwunderlich. Obst in Gemüse wird in den meisten Fällen importiert.
So ist es auch nicht wirklich lustig gemeint, wenn behauptet wird, dass alles unter 200g Fleischs als vegetarisch bezeichnet wird, sondern fast schon todernst. Wer bei einem Gericht das Fleisch abbestellt, muss mit verständnislosen Blicken rechnen und zu erwarten, dass man hier kompromisslos vegan überlebt ohne auf Genuss zu verzichten, ist ein wenig realitätsfremd. Wie immer gilt, wer sich selbst versorgt, kommt garantiert auch vegan über die Runden – aber in Restaurants solltet Ihr Euch auf Kompromisse oder Salat mit Pommes (wenn überhaupt) einstellen. Ich muss zugeben, dass ich mich für die Variante mit dem Kompromiss entschieden habe, wenn es gar nicht anders ging und mir meinen Urlaub davon nicht habe versauen lassen.

Edit vom 13/11/2016
Inzwischen hat sich in Windhoek wohl einiges getan. Es gibt zwei Restaurants, die vegane Optionen anbieten und diese auch auszeichnen und darüber hinaus noch einen Inder, bei dem die vegetarischen Gerichte vegan sind, wenn man das Ghee und/oder den Joghurt weglässt. Das sind doch mal tolle Neuigkeiten, oder?

Flaunt the Deli
Centaurus Road 9
Windhoek
www.flauntnam.com

Earth Deli
Corner Lorentz & Slater Street,
Klein Windhoek, Windhoek
www.earthdeli.co

Garnish – Flavours of India
Trift Towers Trift
28 Trift Street
Windhoek
www.garnish-restaurant.com

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